Berufliche Erfahrungen und Hintergrund

 

Diplom-Agrar-Ingenieurin, Studienschwerpunkte: Kommunikations- und Beratungswissenschaften, nachhaltiges Ressourcenmanagement.

Nach den Standards des Bundesverbandes Mediation (BM) ausgebildete und lizensierte Mediatorin BM®, spezialisierte Mediatorin für Mediationen sowie Dialogprozesse im öffentlichen Raum, des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE).

 

Aus- und Weiterbildungen mit Zertifikat:

  • Ausbildung in gewaltfreier Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg
  • Ausbildung zur Mediatorin
  • spezialisierte Weiterbildung zur Mediatorin im öffentlichen Raum (durch das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende in Kooperation mit dem Institut für Konfliktmanagement der Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).

 

Ich bin Mitglied im BM und Leiterin der BM-Arbeitsgruppe "Mediation in interkulturellen Kontexten", Mitglied im deutschen Netzwerk "Plattform Zivile Konfliktbearbeitung", sowie im ExpertInnennetzwerk des European Institue for Gender Equality (EIGE). Kontinuierliche Weiterbildung, Supervision und Intervision zur Qualitätssicherung meiner Arbeit sind für mich selbstverständlich.

 

Seit mehr als 20 Jahren ist mir das Arbeiten in interkulturellen Kontexten vertraut. Ich habe in verschiedenen Führungspositionen gearbeitet und war mehrere Jahre Ausbilderin eines 40-köpfigen BeraterInnenteams insbesondere in den Bereichen "partizipative Methoden", „Methodik der Beratung“, "Gendermainstreaming" und "Planung, Monitoring und Evaluierung (P, M & E)". Ich war eine der 10 ersten KoordinatorInnen des Zivilen Friedensdienstes (ZfD) des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) weltweit.

 

Mehrere Jahre habe ich als aktives Mitglied in den beiden Arbeitsgruppen "Ko-Finanzierung" und "Wirkungsbeobachtung" des Dachverbandes entwicklungspolitischer Nichtregierungs-Organisationen (venro) mitgearbeitet.

 

In meiner Arbeit als Mediatorin und Beraterin kann ich aus langjährigen Erfahrungen in folgenden Bereichen schöpfen:

 

  • Organisationsberatung und –entwicklung insbesondere von Nicht-Regierungs-Organisationen aller Größen (von 10 bis 1.500 MitarbeiterInnen);
  • Moderation von Dialog- und Beteiligungsprozessen, Workshops und Konferenzen, sowie Gruppen- und Teammoderation;
  • Führung von MitarbeiterInnenteams, mehrjährige Berufserfahrung in führenden Positionen mit Personalverantwortung;
  • Konzeption und Durchführung von Fortbildungen mit partizipativen Methoden;
  • Aufbau und Beratung beim Aufbau von P,M&E-Systemen;
  • Arbeiten mit Genderperspektive seit mehr als 20 Jahren;
  • Koordination internationaler Entwicklungsprogramme und –Projekte, u.a. Federführung im Aufbau und Koordination des zivilen Friedensdienstes (ZFD) des Deutschen Entwicklungsdienstes DED in Guatemala;
  • Coaching (u.a. von entsandten EntwicklungshelferInnen).



 

Veröffentlichungen

 

Heike Spohr (2016): Konfliktfeld Gemeinschaftsunterkünfte
Mediative Moderation als Instrument zum wirkungsvollen Konfliktmanagement
Konfliktfeld_GU_S8__Heft_61_2016.pdf
PDF-Dokument [527.6 KB]

Erschienen im Spektrum der Mediation, Ausgabe 61, 1. Quartal 2016, Hrsg. Bundesverband Mediation. Hier der Link zur Zeitschrift.

Heike Spohr (2016): Konzept zur Gewaltprävention und zum GEwaltschutz besonders vulnerabler Gruppen in Unterkünften von Geflüchteten

Das Konzept zur Gewaltprävention und zum Gewaltschutz habe ich im Auftrag des Büros für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen der Stadt Gießen erarbeitet. Darin geht es um Gewalt gegen besonders vulnerable Gruppen unter den Geflüchteten, vor allem auch um sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Kinder und LSBT*IQ. Maßnahmen der Gewaltprävention werden dabei gegenüber denen des Gewaltschutzes stärker betont. Auch das Thema Konfliktmanagement als wichtiger Bereich der Gewaltprävention wird explizit angesprochen. Zum Download einfach Abbildung oben anklicken.

GIZ (2015): Building Safer Communities – Toolkit for Participatory Safety Planning:

Konzept und Realisierung: Heike Spohr, Christiane Erkens unter Leitung von Dr. Tina Silbernagl; in Zusammenarbeit mit dem GIZ Team des "Inclusive Violence and Crime Prevention for Safe Public Spaces Programme" in Südafrika, sowie vielen südafrikanischen Partnern.

 

Der Toolkit bietet eine umfassende Darstellung und konzeptionelle Aufarbeitung des Themas „Gewalt“ und „Gewaltprävention“ sowie die anschauliche Beschreibung konkreter Tools zur partizipativen Datenerhebung, Analyse und Planung von Maßnahmen, sowie zum M&E. Speziell zu Südafrika enthält der Toolkit zudem eine Darstellung der gegenwärtigen Situation mit Blick auf die Möglichkeiten zur Gewaltprävention und relevante Rahmenbedingungen.

 

Die sechs Hefte zum Toolkit zu jeweils einem Thema bzw. einer Phase im Prozess können Sie direkt downloaden, indem Sie das jeweilige Heft anklicken.

 

Auf die Internetseite der Vernetzungsinitiative Saferspaces des GIZ Programms "Inclusive Violence and Crime Prevention for Safe Public Spaces Programme" und südafrikanischer Partner mit einer Beschreibung des Toolkits gelangen Sie hier.

In meiner Studie "Gleichberechtigung - das beste Rezept gegen Mangelernährung - gesunde Ernährung für jede und jeden ist ein Menschenrecht", veröffentlicht von Brot für die Welt in 2015, beleuchte ich das komplexe Ursachengeflecht, das verantwortlich dafür ist, dass der größte Teil der Mangelernährten weltweit Frauen und Mädchen sind. Es wird aufgezeigt, an welchen Stellen die Trends gegenwärtiger Strategien in Bezug auf Mangelernährung speziell in Bezug auf Frauen und Mädchen zu kurz greifen und was berücksichtigt werden muss, damit sie nachhaltig und effektiv auch Mangelernährung bei Frauen und Mädchen beseitigen.

Zum Download der Studie einfach Bild oben anklicken.